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Modellorganismen der Entwicklungsbiologie

Begriff
Modellorganismus
Als Modellorganismen wurden und werden Spezies ausgewählt, die für eine Gruppe von Organismen beispielhaft sind und relativ einfach und kostengünstig erforscht werden können. Für viele Forschungsaspekte existieren spezielle Modellorganismen.
Pflanzen
public domain
- Tiere
public domain
Pflanzen - Tiere

Pflanzen

nach untenTiere
Ackerschmalwand
lat. Arabidopsis thaliana
Chromosomenzahl: 2 x 5
Modell für: dikotyle Pflanzen; Universalmodell
Vorteile: kleines Genom (150 mb); kleiner Wuchs; Genom sequenziert; leicht transformierbar
Arabidopsis thaliana
public domain 

Mais
lat. Zea mays L. ssp. mays
Chromosomenzahl: 2 x 10
Modell für: monokotyle Pflanzen; Blütenentwicklung; Embryonalentwicklung
Vorteile: große Blüten und Samenanlagen; von wirtschaftlicher Bedeutung
Zea mays L. ssp. mays
public domain 

Löwenmaul
lat. Antirrhinum
Chromosomenzahl: 2 x 8
Modell für: Blütenentwicklung
Vorteile: große, bilateral-symmetrische Blüten
Antirrhinum
public domain
Antirrhinum majus 

Garten-Petunie
lat. Petunia hybrida
Chromosomenzahl: 2 x 7
Modell für: Solanaceen (Nachtschattengewächse)
Vorteile: eng pflanzbar; hohe Samenproduktion; enge Verwandtschaft zu Kartoffel, Tomate und Tabak
Petunia hybrida
public domain 

Kleine Blasenmützenmoos
lat. Physcomitrella patens
Modell für: Moose
Vorteile: Vergleich von Gefäßpflanzen und Moosen; effizienter homologer Rekombinationsmechanismus; kann zur Herstellung von Proteinen in Bioreaktoren verwendet werden
Physcomitrella patens
public domain
Physcomitrella patens 

Tiere

nach oben Pflanzen
Hausmaus
lat. Mus musculus
Chromosomenzahl: 2 x 20
Modell für: Säugetiere; Mensch
Vorteile: kurze Generationszeit; klein
Mus musculus
public domain 

Zebrafisch (Zebrabärbling)
lat. Danio rerio
Chromosomenzahl: 2 x 25
Modell für: Fische
Vorteile: kurze Generationszeit; legt viele, durchsichtige Eier; klein; anspruchslos
Danio rerio
public domain 

Schwarzbäuchige Taufliege
lat. Drosophila melanogaster
Chromosomenzahl: 2 x 4
Modell für: Insekten; Musterbildung
Vorteile: kurze Generationszeit; einfach, billig und in großer Zahl züchtbar; nur 4 Chromosomenpaare; aktive Transposons
Drosophila melanogaster
public domain 

"C. elegans"
lat. Caenorhabditis elegans
Chromosomenzahl: 2 x 6
Modell für: Würmer; klar determinierte Differenzierung
Vorteile: kurze Generationszeit; in großer Zahl kultivierbar wie ein Bakterium; durchsichtig; überlebt Einfrieren; exakt determinierte Zellteilungen und Differenzierung; Apoptose als wichtiges Mittel der Entwicklung
Caenorhabditis elegans
public domain 

Glatter Krallenfrosch
lat. Xenopus laevis
Chromosomenzahl: 4 x 18
Modell für: Amphibien; Embryonalentwicklung
Vorteile: großer, leicht handhabbarer Embryo
Xenopus laevis
public domain 

Haushuhn
lat. Gallus gallus domesticus
Chromosomenzahl: 2 x 38
Modell für: Vögel; Embryonalentwicklung
Vorteile: Entwicklung des Fötus im Ei gut beobachtbar; von wirtschaftlicher Bedeutung
Gallus gallus domesticus
public domain 


Alle Angaben ohne Gewähr.
0000027097 Besuche gezählt (1 /d /Pers.)  |   | Letztes Update (Daten): 13.05.2009 |  Kontakt: Ralf Anders 

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